Region Hannover

2. Region Hannover: Modellquartier „ländliche Region“

Das Projekt „Wohnwinkel“ zielte in erster Linie darauf ab, auch im ländlichen Raum für Alt und Jung ein Hilfenetzwerk aufzubauen. Denn es bedarf Beratung, Information und Unterstützung, um auch im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit weiterhin im eigenen Heim und somit in vertrauter Umgebung leben zu können.

Genau hier setzt das das Programm „Neues Wohnen – Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an. In der Region Hannover setzen sich Ehrenamtliche für Hilfebedürftige in sogenannten „Wohnwinkeln“ ein. Das Hauptaugenmerk wurde darauf gerichtet, Anlaufstellen für hilfebedürftige Menschen zu schaffen. Außerdem sollte das bürgerschaftliche Engagement gefördert werden.

Was sind „Wohnwinkel“ und welchen Nutzen bringen sie?

„Wohnwinkel“ wurden dafür ins Leben gerufen, um insbesondere älteren Menschen beispielsweise bei Betreuungsfragen oder bei Fragen zum Thema „altersgerechter Wohnungsumbau“ zur Seite zu stehen, sie zu beraten und ihnen Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ein „Wohnwinkel“ ist also ein sozialer Treffpunkt, bei dem Beratung und Information von Senioren und Senioren im Mittelpunkt stehen.

Durch die Schaffung von „Wohnwinkeln“ sollten Treffpunkte entstehen, welche die Nachbarschaftsgemeinschaft stärken und die Distanz zwischen der älteren und der jüngeren Generation abbauen. „Wohnwinkel „ stellen eine Art Nachbarschaftstreffpunkte dar. Soziale Integration ist die Basis für mehr Lebensqualität im Alter, daher findet man sich dort auch zusammen und gemeinsame Unternehmungen zu machen.

Im Jahr 2007 wurde in der Region Hannover in der Seniorenbegegnungsstätte in Burgwedel der erste „Wohnwinkel“ gegründet. Sie stellen eine wichtige Begegnungs- und Anlaufstelle zu allen Fragen rund um das Leben und Wohnen im Alter dar. Aufgrund des Erfolgs dieses Projektes wurden weitere „Wohnwinkel“ eingerichtet.