Nürnberg

3. Nürnberg: Alte, Alleinerziehende und Kinder – Bau eines Wohnhauses in der sozialen Stadt

Senioren, Alleinerziehende und Kinder in einem Haus: Das Nürnberger Generationswohnprojekt zeigt, dass von dieser Wohnform beide Seiten, Jung und Alt, profitieren können. In der Innenstadt Nürnbergs wurde ein Mehrfamilienhaus mit barrierefreien Wohnungen errichtet, in dem verschiedenen Generationen zusammen leben.

Grenzen werden aufgehoben: Das Wohnprojekt ermöglicht es, dass Alt und Jung miteinander in Kontakt treten, wann immer sie wollen. Gleichzeitig können Selbstständigkeit und Privatsphäre gewahrt werden. Auf diese Weise wird erreicht, dass sich gegenseitig unter die Arme gegriffen wird und ein soziales Miteinander entsteht. Ältere Menschen werden so wieder in die Gesellschaft integriert und bedürfen weniger Hilfeleistungen durch Pflegepersonal, da sie von ihrem Umfeld Unterstützung bekommen. Aber nicht nur die ältere Generation profitiert von diesem Projekt, auch die Alleinerziehenden können Vorteile daraus ziehen und freuen sich über den Kontakt zu den Senioren.

Das Ergebnis dieses Projekts kann sich sehen lassen. Eine Art Versorgungsbund ist entstanden: Die Jüngeren helfen den Älteren zum Beispiel beim Einkaufen und Senioren passen auf die Kinder auf. Jung und Alt leben nicht aneinander vorbei, sondern helfen sich gegenseitig.